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Syrien aus erster Hand – Einladung ins Rathaus Mandelbachtal am 20. März

Erstellt am Freitag, 10. März 2017 10:51

Der Verkehrsverein Mandelbachtal und die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz laden am Montag, 20. März, um 19.30 Uhr, im Rahmen der Ausstellung „Gott liebt die Fremden" zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Syrien aus erster Hand" im Rathauses Mandelbachtal in Ormesheim ein.

     

               

Hunderttausende Flüchtlinge sind in den vergangenen Jahren aus Syrien nach Deutschland. Die große Anzahl ankommender Menschen aus einem anderen Kulturkreis hat die deutsche  Politik vor große Herausforderungen gestellt. In der Folge hat sich auch in der Gesellschaft einiges verändert. Ursache dafür ist oft auch die Angst der Menschen vor allem was ihnen fremd ist. 

Vielen Deutschen sind das Land Syrien und seine Bewohner völlig unbekannt. Vor dem Bürgerkrieg konnte sich Syrien allein versorgen und besaß einen guten Bildungsstand. Alle Kinder gingen zur Schule. Nach über fünf Jahren Bürgerkrieg herrscht in Syrien aber nun eine der größten humanitären Krisen der Nachkriegszeit. Rund 4,8 Millionen Menschen sind bereits aus Syrien geflohen, 6,1 Millionen sind noch auf der Flucht. Ein Ende des Konflikts ist noch immer nicht in Sicht, und auch eine substantielle Verbesserung der humanitären Lage ist nicht absehbar. Derzeit sind alleine 13,5 Millionen Syrer auf humanitäre Hilfe angewiesen. 

Der 23jährige Adnan Allouch über Syrien wird im Mandelbachtaler Rathaus über die derzeitige Lage in Syrien berichten. Der Student der Elektrotechnik ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Beide Eltern stammen aus Syrien, so dass Adnan Allouch beiden Kulturen kennt. So kann er aus erster Hand über die Dinge und ihre Hintergründe berichten, zumal er selbst auch einige Zeit in Syrien bei Verwandten gelebt hat. Hautnah hat er den syrischen Bürgerkrieg von Anfang an mitverfolgt und in Deutschland vielen ehrenamtlichen Flüchtlingen geholfen. 

In dem Vortrag erfahren Sie viel über die vielfältige Kultur und das Land Syrien, über die politische Situation und die Lebensumstände der Menschen, aber auch ganz persönlichen Erfahrungen des Referenten. Im Anschluss an das Referat  ist Gelegenheit für Fragen und eine Diskussion.