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Bekanntmachung

Erstellt am Dienstag, 26. Februar 2019 09:52

betr. Verbrennen von Abfällen 

Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass das Verbrennen von Abfällen außerhalb der dafür genehmigten Anlagen generell verboten ist.

Einzige Ausnahme sind pflanzliche Abfälle, wobei hier das Verbrennen in der  sogenannten Pflanzenabfallverordnung (PflanzAbfV) geregelt ist. Diese Verordnung wurde im Amtsblatt des Saarlandes vom 30. September 1999, Seite 1319 ff, veröffentlicht. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

 

  • Pflanzliche Abfälle dürfen außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen nur auf die in der Verordnung vorgesehene Art und Weise entsorgt werden. Die Verordnung sieht folgende Entsorgungswege vor:

     

  1. Verrottung oder Kompostierung auf dem Grundstück, auf dem die pflanzlichen Abfälle anfallen

  2. Eingabe in die Biotonne

  3. Anlieferung an eine Deponie

 

Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle ist verboten, es sei denn folgende Bedingungen sind erfüllt:

 

  • Das Verbrennen ist mindestens drei Tage vorher schriftlich unter Darlegung der Gründe, weshalb die vorgenannten Entsorgungswege nicht eingehalten werden können, bei der Gemeinde Mandelbachtal anzuzeigen. Das Anzeigeformular zum Verbrennen pflanzlicher Abfälle ist bei der Gemeinde Mandelbachtal, Ortspolizeibehörde, erhältlich.

     

  • Das Verbrennen ist auch nach erfolgter ordnungsgemäßer Anzeige nur zugelassen vom 01. März bis 31. März und vom 01. Oktober bis 31. Oktober eines Jahres.

     

  • Folgende Mindestabstände sind einzuhalten: 100 m von: 

  • im Zusammenhang bebauten Ortsteilen,

  • Gebäuden, Zeltplätzen oder Sport- u. Erholungseinrichtungen,

  • Naturschutzgebieten, Wäldern, Heiden und Mooren,

  • Autobahnen.

  • sowie 50 m von allen anderen öffentlichen Verkehrsflächen.

 Grundsätzlich ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle verboten:

 

  • bei lang anhaltender und extrem trockener Witterung

  • bei Waldbrandwarnstufe 1

  • bei starkem Wind

  • wenn durch Feuchtigkeit des Materials zu starke Rauchentwicklung zu befürchten ist

  • zu anderen Zeiten als montags bis freitags von 9.00 bis 16.00 Uhr und samstags von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

 

Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro geahndet werden. 

 

(Gerd Tussing)

Bürgermeister