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Heckendalheimer Narren waren im Dschungelfieber

Erstellt am Donnerstag, 07. März 2019 09:15

Der Sportverein (SV) Heckendalheim hatte auch in diesem Jahr zu einer Kappensitzung ins Dorfgemeinschaftshaus Heckendalheim eingeladen, nachdem man im vergangenen Jahr erstmals den Mut zu einer solch großen Veranstaltung gehabt hatte. Nach den ersten zaghaften Schritten im Vorjahr nahm die Kappensitzung in diesem Jahr vor ausverkauftem Haus gleich von Anfang an richtig Fahrt auf: „SVH im Dschungelfieber“ lautete das Motto der diesjährigen Kappensitzung, weshalb der Saal von Anja Alles und Elisa Karr mit ihrem Helferteam professionell in eine bunten Regenwald verwandelt worden war. Sascha Wagner sorgte während der Kappensitzung an der Musikanlage für den richtigen Ton. 

 

Mit Tobby und Tabby (Tobias Vogelgesang und Sebastian Tabillion)  führten zwei erfahrenen Faasebooze durch die Show, denn beide sind schon seit Jahren bei den Kappensitzungen im benachbarten Karnevalverein „Die Sackschisser“ aktiv mit dabei, ersterer sogar schon als Karnevalsprinz. So ließen sich Tobby und Tabby nicht lange bitten und amüsierten das Publikum mit lustigen Kalauern. Gleich zu Beginn der Sitzung studierten sie mit dem Publikum den speziellen Dalemer Faasenachtsgruß ein, denn hier heißt es nicht „Alleh-Hopp“ sondern gleich dreimal „Hegge-Dalem“, woran sich mancher der Zuschauer aber erst einmal gewöhnen musste. 

In Ermanglung eines Prinzenpaares hatte man, ganz stilgerecht, Manfred Dier zum Dschungelkönig erklärt und ihn im Tarzan-Kostüm ein- oder besser ausgekleidet. King Manfred hatte gleich Anlass sich zu freuen. Denn mit den  Funkenmariechen Elena, Leonie und Lina kam Faasenachtsstimmung auf die Bühne. Auch die fünf Kinder der Minigarde, trainiert von Nicole Lück, die zehnköpfige Jugendgarde (Trainerinnen: Elisa Karr und Hade Karin Biewer-Ernst) und die Aktivengarde mit zwölf Mädchen und zwei Jungs, trainiert von Ida Huy, waren allsamt wieder eine Augenweide. Nicht ohne Grund mussten alle Garden eine Zugabe tanzen. 

Mit ihren Schlagern wusste die musikalische Familie Claudia, Jasmin und Gerhard Zimmermann aus St. Ingbert zu gefallen, verstärkt durch Ortsvorsteher Andreas Gress und SV-Vorsitzender Josef Lück, deren Stimmen etwas weniger gut ausgebildet waren, was für ausgelassen Stimmung sorgte. Besonders beeindruckte Newcomerin Jasmin Zimmermann mit ihrer Interpretation von Mamma Mia von ABBA. 

In der Bütt sorgten Nicole Ihl und Monika Weis  aus Heckendalheim für Heiterkeit. Ihnen folgten als Büttenredner  „Es Schickche un sei Neffe“  und „De Dabbes“, die vom befreundeten Karnevalverein Rentrisch nach Dalem gekommen waren. Die Rentrischer hatten auch ihre Karnevalsgruppe „Surprise“ mitgebracht. 

Ein Höhepunkt der Kappensitzung war das Männerballet des KV Ommersheim, deren Burschen am Schluss ihrer Darbietung viel nackte Haut zeigten, was vor allem die weiblichen Gäste entzückte.  

Zum Höhepunkt des Abends verwandelten die „Dalem Dancers“ die Narrhalla in den afrikanischen Dschungel und sorgten für ein ganz besonderes optisches Erlebnis, als allerlei große und kleine Tiere die Bühne eroberten und sich zu den Klängen aus dem Musical „König der Löwen“ im Takt wiegten. Die buntgemischte Truppe bestand überwiegend aus den Eltern der Gardemädchen und –jungs und hatte unter der Leitung der Trainerinnen Silvia und Ida Huy das fulminante Finale einstudiert. So waren am Schluss der Kappensitzung nicht nur die Zuschauer hellauf begeistert sondern auch das Orga-Team um SVH-Vorsitzender Josef Lück zufrieden.