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Einladung zum Bildvortrag über den Jerusalemer Tempel am 14. Juni in Ormesheim

Erstellt am Dienstag, 11. Juni 2019 09:16

Die evangelische Kirchengemeinde Ensheim-Eschringen-Mandelbachtal lädt am Freitag, 14. Juni, um 19.00 Uhr, zu einem interessanten Bildvortrag in den Gemeindesaal im Untergeschoss der Kreuzkirche in Ormesheim ein. Prof. Winfried Ortmann aus Ommersheim wird sich gemeinsam mit den Gästen auf Spurensuche  zu dem Thema "Auf Zeitreise - Was war los im Jerusalemer Tempel!?" begeben. 

 

Zwischen Archäologie und Altem Testament erzählt Prof. Orthmann, der auch Presbyter in der Kirchengemeinde ist, Interessantes über den Bau und die Geschichte des Tempels und seine Bedeutung für die Israeliten in der Zeit von Salomon bis zu Jesus Christus. Nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen. 

Winfried Orthmann ist Professor für vorderasiatische Archäologie und hat von 1970 bis 1994 in Saarbrücken gelehrt, bis ihn von 1994 bis 2000 ein Ruf zur Universität nach Halle geführt hat. Er hat zahlreiche Ausgrabungen im vorderen Orient durchgeführt, u.a. in der Türkei, in Syrien und in Georgien. 

Zwei Tempel befanden sich ehemals auf dem Tempelberg in Jerusalem. Der erste, salomonische Tempel, war das Hauptheiligtum des Königreichs Juda und wurde bei der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. durch die Neubabylonier zerstört. Danach wurden große Teile der jüdischen Bevölkerung ins babylonische Exil deportiert. 

Der zweite, herodianischer Tempel galt dann als Hauptheiligtum der aus dem Exil zurückgekehrten Judäer und wurde um 515 v. Christus unter dem persischen Statthalter Serubbabel erbaut, mehrfach umgebaut und unter Herodes dem Großen stark erweitert und neu konzipiert. Dieser Tempel wurde bei der Eroberung Jerusalems durch die römische Truppen im Jahr 70 n. Chr. geplündert, in Brand gesetzt und zerstört. 

Die Umfassungsmauern der herodianischen Tempelplattform sind allredings teilweise in den heutigen Umfassungsmauern erhalten geblieben. DerMauerabschnitt im Westen ist allgemein als Klagemauer bekannt und gilt heute als wichtigste heilige Stätte des Judentums. Auf dem Tempelberg selbst stehen heute der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee. 

Alle Interessierten, gleich welcher Religion, sind zu dem Vortrag herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.