Erstellt am Mittwoch, 30. Juli 2014 13:17

Ein integriertes Gemeindeentwicklungskonzept (GEKO) hat zum Ziel, im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes Anpassungserfordernisse und Anpassungs¬strategien in allen Bereichen der kommunalen Entwicklung aufzuzeigen, die durch den demografischen und sozioökonomischen Wandel betroffen sind.
Im Ergebnis soll ein GEKO ein praktikables, auf einen Zeithorizont von etwa 15 Jahren angelegtes Planungsinstrument sein. Es soll als Orien-tierungshilfe zur Einordnung öffentlicher und privater Planungen und Projekte in den gesamtstädtischen Zielrahmen und regionalen Zusammen-hang dienen. Zugleich soll es auch die Funktion eines Steuerungs- und Kontrollinstruments erfüllen, mit dessen Hilfe überprüft werden kann, in welchem Umfang die gesetzten Ziele der Stadt- bzw. Gemeindeentwick¬lung tatsächlich erreicht wurden.
Integrierte Handlungskonzepte sollen weiterhin dem Ziel dienen, nicht mehr bedarfsgerechte Investitionen zu verhindern, den Einsatz knapper Mittel zu optimieren und Synergieeffekte innerhalb und zwischen den Gemeinden zu fördern. Sie können daher einen nicht unerheblichen Beitrag zur Konsolidierung der kommunalen Haushalte und zur Entlastung der Be¬völkerung leisten.